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Das System

Der Weg des Wassers

Eine Bewässerungsanlage ist kein Sprenger mit Zeitschaltuhr — sie ist ein Weg: von der Quelle über Gehirn und Sinne bis in jede Zone. Acht Stationen, ein System.

  1. Station 01 · Die Quelle

    Trinkwasserschutz (DIN EN 1717)

    Planblatt Dauerdruckbereich: Wasserversorgung, Steuerung und Ventilverteilung mit Trinkwasser-Trennstation

    Wird eine Bewässerungsanlage am Hausanschluss betrieben, muss das Gartenwasser mechanisch vom Trinkwasser getrennt werden — per Trennstation, nicht per Rückschlagventil. Das schreibt die DIN EN 1717 vor.

    Ohne Trennung können Keime aus der Gartenleitung ins Trinkwassernetz zurückgedrückt werden. Das ist keine Ordnungswidrigkeit, das ist eine Straftat — und kein Versicherer deckt sie. Wir planen die Trennstation von Anfang an mit ein und koordinieren den Sanitär-Fachbetrieb für die Installation.

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  2. Station 02 · Die Reserve

    Regenwasser & Zisterne

    Zisternendeckel im Rasen nach Sommerregen — Regenwasser als Gießwasser-Quelle

    Das Problem ist selten zu wenig Regen — sondern zu viel auf einmal, den der Boden nicht aufnehmen kann. Eine Zisterne fängt Dach- und Flächenwasser auf und macht es zur besten Gießwasser-Quelle, die es gibt.

    Läuft die Zisterne leer, füllt eine Schwimmersteuerung genau die Menge nach, die gebraucht wird — nicht mehr. Wer neu baut oder saniert, plant das am besten von Anfang an mit ein.

  3. Station 03 · Das Gehirn

    Smarte Steuerung

    Hydrawise-App auf dem Smartphone im Garten — Fernbetreuung aller Anlagen

    Das Herz jeder Anlage ist der Bewässerungscomputer. Wir setzen auf Hunter Hydrawise — steuerbar per App, gekoppelt an Ihre eigene Wetterstation und an alle Wetterdaten der Umgebung.

    Der Plan läuft völlig autark: Regnet es in drei Stunden, wartet die Anlage. Regnet es 10 mm, gießt sie nur nach, was fehlt. Und wenn Sie nichts einstellen wollen, übernehmen wir das — aus der Ferne, für alle unsere Kunden.

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  4. Station 04 · Die Sinne

    Bodensensorik & Wetter

    Funk-Bodenfeuchtesensor im taunassen Rasen

    Billige Bodensensoren messen mit einem Wattestäbchen die Oberfläche — das gibt keine belastbare Aussage. Wir setzen Zwei-Komponenten-Sensoren, die in zwei Tiefen messen und die Differenz auswerten.

    Zusammen mit den Niederschlagsdaten errechnet die Steuerung daraus den tatsächlichen Wasserbedarf jeder Zone. Nicht nach Gefühl. Nach Messwerten.

  5. Station 05 · Die Fläche

    Rasenberegnung

    Versenkregner bewässern einen sattgrünen Rasen im Abendlicht

    Versenkregner verschwinden nach der Arbeit im Boden. Die Wurfkreise werden so geplant, dass jede Fläche gleichmäßig Wasser bekommt — und die Terrasse trocken bleibt.

    Bewässert wird in den frühen Morgenstunden, wenn es der Rasen am besten aufnimmt. Nicht täglich: Wer täglich gießt, erzieht flache Wurzeln. Ein robuster Rasen braucht tiefes, selteneres Wässern.

  6. Station 06 · Die Beete

    Tropfbewässerung für Beete & Hecken

    Hochbeet mit Lavendel und Tropfbewässerung im Mulch

    In Beeten und an Hecken arbeitet Tropfbewässerung direkt an der Wurzel — wassersparend und blattschonend. Wichtig ist druckregulierte Qualität: einfache Schwitzschläuche verlieren auf dem ersten Meter viel und liefern am Ende fast nichts.

    Verlegt wird bevorzugt im Herbst oder Frühjahr, wenn die Beete zurückgeschnitten sind.

  7. Station 07 · Die Nahrung

    Dünge-Einspeisung

    Dünge-Dosiereinheit an der Bewässerungsleitung

    Statt ein- oder zweimal im Jahr Dünger zu streuen, speist das System Flüssigdünger direkt in die Leitungen ein — regelmäßig und exakt dosiert. Wir arbeiten hier mit Dose & Grow und entwickeln die Einbau-Praxis aktiv mit.

    Das Ergebnis: gleichmäßiges Wachstum statt Flickenteppich. Und ein dichter, gesunder Bestand ist die beste Unkraut-Abwehr, die es gibt.

  8. Station 08 · Das Jahr

    Wartung & Winterentleerung

    Winterentleerung im Herbst: Versenkregner bläst feinen Nebel aus, Herbstlaub auf dem Rasen

    Die wichtigste Wartung ist die Winterentleerung: Wasser raus aus den Leitungen, bevor der Frost kommt. Im Frühjahr nehmen wir die Anlage wieder in Betrieb — abgestimmt auf Ihren Garten, nicht nach Kalender.

    Richtig gewartet halten die Anlagen 20 bis 30 Jahre; Verschleißteile wie Filter oder Magnetventile werden bei Bedarf getauscht. Und beim Termin schauen wir gleich: Ist ein Beet dazugekommen? Passt noch alles?

Am Ende des Weges: Ihr Feierabend

Wie der Weg für Ihren Garten aussieht, zeigt die Erstberatung — vor Ort, mit Material zum Anfassen. Oder schauen Sie erst ein echtes Projekt im Detail an.

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